Saturday, March 25, 2017
 

Laufbericht zum Braveheart Battle 2012

Der Battle der Extreme

…extrem lang, extrem hart und extrem geil!

Noch härter!
Neu: Jetzt auch in unserer Galerie
Und: Interaktiver GPS-Track unseres Laufes, mit Flashplayer auch als Replay

Der Braveheart Battle 2012 war sicher anders als alles, was wir bisher gemacht hatten. Während wir zum Battle letztes Jahr quasi noch Anfänger im Bereich des Balla-Balla-Matschlaufens waren, waren wir diesmal der Meinung recht gut einschätzen zu können, was uns erwartet. Und trainiert hatten wir auch mehr als für die meisten anderen Events bisher (vor allem weil wir ja wussten, dass es ein paar Meter mehr in Länge und Höhe werden sollten – wobei man das relativ sehen muss, wir sind keine Spitzensportler und machen das alles aus Spass am Unfug). Aber soviel vorweg: es wurde dennoch härter als gedacht…

Die erste böse Überraschung kam noch vor dem eigentlichen Lauf – eines unserer Teammitglieder wurde von einem bösen Killervirus 2 Tage vorher ausser Gefecht gesetzt und teilte mit, dass er definitiv nicht mitlaufen können wird. Dass er dennoch mit nach Münnerstadt kam um an der Strecke Bilder zu machen – grosse Klasse! Krank anderen dabei zusehen zu müssen wie sie ihren Spass haben ist wahrscheinlich noch härter, als es der Battle selber war. Immerhin: der Plan als 5er Team in der Teamwertung anzutreten war schon im Vorfeld durch den überraschend schnell ausverkauften Lauf sabotiert worden – mal sehen, vielleicht nächstes Jahr.

UmziehenSo waren wir letztendlich zwei, die anfingen sich ab ca. 11 Uhr vor der Braveheart Arena in ihr sportliches Läuferdress zu schmeissen. In Fortsetzung der Tradition vom letzten Jahr war dies wieder eine komplette Kampfmontour mit langer Hose, Jacke, Helm und Brustpanzerung. Brave eben. Als schlecht trainierte Lusche sollte man wenigstens hart aussehen. Beim herumlaufenden Volk kam es jedenfalls gut an, wir wurden beliebtes Fotomotiv und ein bischen Mitleid in dem bekloppten Outfit diese bekloppte Strecke zu laufen war auch manches mal zu hören. Das motiviert. Auch der 5D-Helm mit 4 Kameras wurde bestaunt, gut, eigentlich sollten es nur zwei nach vorne und eine nach hinten werden, aber durch den Virenangriff wäre eine Kamera sonst gänzlich ungenutzt geblieben, und das geht nun wirklich nicht! Mein Kollege läuft mit seiner Lakerunerbrobten Kodak Playsport flach am Helm – unauffälliger, dafür etwas in’s Gesicht ragend, aber da er sowieso ohne seine Brille startete kam es darauf auch nicht mehr an.

Voll bepackt und mit geladenen Akkus für gut 4 Stunden Lauf (das sollte ja wohl locker reichen!) ging es in die Arena und nach ein paar Aufwärm- und Dehnungsrunden in die Startaufstellung. Die ersten Blöcke überliessen wir grosszügig den ambitionierten Freaks und reihten uns irgendwo im Mittelfeld ein, letztendlich wurde es dann der vierte Startblock. Vor dem traditionellen Gebet gab es noch eine Gedenkminute für die inzwischen in einem tragischen Unfall verstorbene älteste Teilnehmerin des Vorjahres – und es wurde wirklich gespenstisch still in der eben noch so lauten Menge. Etwas befemdlich wirkte die Gedenkminute “auch für die gefallenen deutschen Soldaten” zu deklarieren – manche werden sich gefragt haben warum gerade Soldaten, das anwesende Team der US Armee wohl eher, warum speziell die deutschen. Etwas seltsam eben, aber gut – seltsam waren hier ja wohl irgendwie alle.

Der Lauf

StartDie erste Läuferwelle startete mit einem kleinen Feuerwerk – dannach erstmal wieder eine längere Pause. Hier sollten wohl ausreichend Lücken zur Stauvermeidung entstehen, was für die ersten 2 Wellen wohl auch ganz gut funktionierte, nur beliebig kann man natürlich auch nicht verzögern wenn 2500 Leute irgendwann auf der Strecke sein sollen, das ist klar. Wir liefen dann so gegen 13:15 Uhr los, anders als letztes mal gab es keinerlei Hindernisse in der Arena, der zum Ranger Fog umbenannte Nebel des Grauens war allerdings erneut wie weggeblasen…

HangmanSchnell waren wir am Killing Hill, ebenso schnell unten, und dann kam der Hangman von Krais/Bruckmüller. Etwas andere Struktur als letztes mal und vor allem ein Streckenposten, der einen nicht seitlich nach oben klettern liess, gut so, die Zuschauer wollen nasse Bekloppte sehen! Also unten dran und versucht an Händen und Füssen zu hangeln, mein Kollege kam so rüber, für mich galt: hängen ging, vorankommen kaum. Unten alles voller Menschen, und ehe ich einem davon mit meiner Panzerung quer auf die Birne falle hab ich mich dann doch lieber unterwegs nach oben geschwungen und kam so unverletzt und trockenen Fusses auf die andere Seite. Letzteres habe ich kurz darauf bei der ersten echten Laufstrecke schon bereuht, overdresssed wie wir waren wurde es da schon warm in den Beinen.

KriechenLauer Jump 1 mit anschliessender Kriechstrecke und Schäfer Wall war im wesentlichen wie bekannt, es galt etwas mehr zu kriechen. Eigentlich kein Problem und ein echter Pluspunkt, nur die Helmkonstruktion erwies sich dabei doch als extrem hinderlich, so ging es mit tief in die Augen gerutschtem Helm seitwärts blickend blind wie ein Maulwurf hindurch, bis das Ende zu spüren war – manchmal waren das aber auch nur die Schuhe eines langsamerern Vordermannes. Dennoch – die Stimmung an dieser Stelle war traditionell bombastisch, hunderte von Schaulustigen pfiffen und gröhlten wie wir uns durch Fluss und Matsch quälten. Letztes mal gab es hier noch Verpflegung, aber zu einer harten Strecke gehören wohl auch weniger Getränke, also weiter. Und ab in den ersten Stau, die erste ernstere Lauerdurchquerung war etwas eng angelegt und die Temperatur brachte wohl auch einige zum langsamen hineinsteigen.

Die Stimmung unter den wartenden Läufern war dennoch entspannt, auch als es nach einer weiteren Laufstrecke vor der Burma Brücke wieder staute. Irgendwie gab es hier auch einen erlaubten und dafür nassen Weg dran vorbei, ob der aber echt schneller ging weiss ich nicht, wir nahmen die Brücke – wenn die sich da schon die Mühe gemacht haben… Neeb FieldsDannach wurde es böse. Wo letztes Jahr noch ein kleiner Abhang in matschiges Wasser wartete, befand sich jetzt ein tiefer schlammiger Höllenschlund. Unten klebrige Pampe die einem die Schuhe auszog, dahinter eine Steilwand die nur mit ziehenden und schiebenden Händen der anderen zu bezwingen war. Und endlich geschafft sieht man das nächste solche Loch – insgesamt waren es wohl fünf! Immerhin ein Lichtblick: unser kranker dritter Mann hatte sich am Rand positioniert um dieses Desaster für die Nachwelt aufzuheben! Dieses Neeb Fields getaufte Matschspektakel stand wohl wie kein anderes im Battle für Teamgeist und Kameradschaft – manch einer blieb minutenlang auf den Gipfeln stehen und half anderen über den Berg – allein kam hier keiner durch. Oder fast keiner, der Führende muss es wohl irgendwie geschafft haben…

ParisEine Stunde gelaufen und erst 5km – das kann ja heiter werden! Immerhin, jetzt gibt’s erst mal etwas Strecke zum Aufholen. Ein paar kleinere Hindernisse, leider teilweise auch mit eher unnötigem Stau, standen im Weg, aber nach den Neeb Fields war das alles Kindergeburtstag. Auch “Der Baum dein Freund”, ein achtlos vom Förster in der Landschaft geparkter Laster voller Baumstämme, konnte da nicht wirklich schocken. Eher noch beeindrucken, denn wie wir da oben auf den Stämmen sind merken wir, dass nebenan ein blinder Läufer mit seinem Führungsläufer über den Laster geht. Und nicht etwa langsamer oder zaghafter als wir. Ich schliesse kurz die Augen und stelle mir vor so da runter zu klettern – auweia. Immerhin sieht er nicht, wie hoch es ist, aber wir sind schwer beeindruckt!

ParisAuf der flachen Strecke dannach laufen uns die beiden auch noch davon, aber schnell mündet sie im berüchtigten Inov8 Valley. Selbstverständlich trage ich die von 2011 bewährten Inov8 Roclite 295 und der Schuh hält – aber er hilft nichts gegen Äste und Büsche die einem die Füsse, Knie oder den Kopf absäbeln wollen. Und dannach wird es nicht besser, die angenehm ebene Strecke ist gespickt mit weiteren Kriechstrecken, teilweise elektrifiziert. Eine gute Gelegenheit den inneren Akku aufzuladen, und plötzlich fühlt man sich wie in den Aussenbezirken von Paris: brennende Autos versperren den Weg! Gut, es brennen nicht wirklich die Autos sondern kleine Bottiche, und die Autos sind auch kein ernstes Problem. Mehr ein Hindernis zur Entspannung, was originelles witziges das einen aber nicht böse fertig macht. Ausser natürlich man kriecht ELITEmässig Kopf voran durch das zweite Wrack direkt in ein brennendes Fass.

Loch NessAber die Entspannung hält nicht lange an – wir nähern uns Loch Ness, dem eiskalten Regenrückhaltebecken, dass uns schon im letzten Jahr eher den Atem zurückgehalten hat. Und damit der Einstieg nicht zu viel Spass macht, haben die Götter die PAS-Teamler vor das Wasser den Schlamm gesetzt, im Kriechgang geht es unter Ästen direkt in die kalte Plörre. Was gäben wir darum, nur durch die Hölle zu müssen – da ist es wenigstens warm. Ich beobachte ein/zwei Läufer, die sich quer zum Ufer aufmachen, andere gehen direkt wieder zurück. Irgendwas ist anders als letztes mal. Ach ja. Es ist scheiss kalt. Loch NessSpäter erfahren wir, dass hier die meisten Aufgaben passierten und die Rettungskräfte teilweise an ihre Grenzen stiessen. Und es bleibt nicht bei einer Frostdurchquerung, nein, wir mussten mehrfach durch diesen Tümpel des Todes. Am Ende auf dem Weg zur Stiefelwaschrinne erblickten wir erneut unseren tapfern Virenbekämpfer, für ein Schwätzchen war jedoch kaum Zeit, er musste einem frisch verletzten Amerikaner betreuen.

Immerhin, wohl dank der vielschichtigen Kleidung unseres Outfits kommen wir schnell wieder auf Temperaturen, und schon geht es das wahre Hindernis hinauf – den Michelsberg. Höhe und Wendepunkt eines jeden Battles, und diesmal schon auf dem langen Aufstieg mit einem kleinen Hindernis gespickt – glitschige Metallberge an denen sich leider eine lange Schlange bildet. Hier ist die Stimmung diesmal angespannter, aber mit etwas Teamgeist und Animation in Form von gemeinsamem Gesang und Gehüpfe bleibt der Spass nicht auf der Strecke. Oben dann sollte warmer Tee warten, warm war er nicht, aber immerhin noch vorhanden, später soll er knapp geworden sein. Dahinter ähnliches wie im letzen Jahr, unter Gittern über Strohballen, ein Wechseln zwischen gebücktem Laufen und durchzwängen, kräftezehrend aber nett gemacht. Dahinter eine Überraschung: Brühe mit Brett, eine Spezialität des Hauses Erdbau Reichert. Von denen lass ich meinen Pool nicht entwerfen! Der Kopf passt grade zwischen Brett und Brühe durch, was meinen Kameras den Tauchgang erspart, aber nass wird man dennoch, und der Ausstieg erfordert in unserem Zustand auch einige Kraft.

Blank HoelleApropos Kraft. Wir sind bei 2 Stunden und 42 Minuten und haben gerade mal die halbe Strecke. Erste Zweifel, ob es überhaupt noch innerhalb der Zeit zu schaffen ist kommen auf. Einzig das Wissen, dass man jetzt ja am höchsten Punkt ist und es nur noch zurück geht, stützt den Optimismus. Also ab in den Abstieg durch waldiges Gestrüpp… Wobei, war da nicht die Ankündigung es solle diesmal nochmal über den Berg gehen? Naja, so weit war der Gipfel noch nicht als es wieder Bergauf ging, und auch wenn der erneute Anstieg durch steiles unwegsames Gelände ging noch kein echtes Problem. Das wurde es erst, als das Ganze nicht noch einmal, nicht noch zweimal, sondern noch viermal zu bewältigen war. Bergtraining hatte ich klar vernachlässigt, und während es meinem Teamkollegen offenbar ganz gut ging brannten mir alle Muskeln die Beine zu bieten haben. Und wo nichts brannte suchten sich Krämpfe ihren Platz. Langsam fragte ich mich, wer hier Balla-Balla ist, wir oder das PAS-Team… Oder der Bürgermeister HölleBlank, der seine Visage für diese Schikane zur Verfügung gestellt hatte. Hier war die Härte auf dem Gipfel angekommen, die schmerzenden Muskeln würden uns den Rest des Battles begleiten.

Am Ende aber noch lange nicht am Ziel geht es in den finalen Abstieg, jedenfalls steigt mit jedem Meter die Hoffnung, dass es nicht nochmal hinauf gehen kann. Es geht bergab, geradeaus, leicht bergauf, unterwegs noch eine Verpflegungsstation. Im zweiten aber deutlich kleineren inov8-Valley frisst ein Baum (nicht mein Freund!) eine meiner Kameras, mit Mühe kann ich mich seinem Klammergriff entreissen, die Kamera hält aber hängt schief trotz arretierter Halterung. Hier hat die flache Konstruktion meines Kameraden klare Vorteile – aber wer 3D filmen will muss leiden! Uns auf dem Rückweg wissend können uns solche Kleinigkeiten aber nur noch amüsieren, 3/4 der Strecke sind geschafft. Dann aber ruft uns der abbiegende Pfad in die harte Realität zurück – Neeb Fields reloaded. Nochmal durch die verdammte Matsche, und diesmal mit deutlich weniger helfenden Händen. Aber dennoch – der Teamspirit wird hoch gehalten und irgendwer schiebt uns, wir ziehen irgendwen, Schäfer Wall und Co können kommen.

Killing HillNeu auf dem Rückweg ist das Reifen Müller Castle, im letzten Jahr noch eine berüchtigtere Staustelle als das Karmener Kreuz ist es hier am Ende des Parcours kein Problem mehr. In unserer Ritterrüstung werden die grossen Traktorreifen zum Nadelöhr, aber wir kommen durch und gehen in die letzten Kilometer. Kurz zweimal durch den Fluss geht es auf den Killing Hill zu, doch statt auf dem gewohnten Asphaltweg biegen wir in’s Unterholz ab. Es ist halb vor Schluss und der Rubikondie Lauer ist sowas von überschritten! Endlich erreichen wir den Steilhang, und so schnell wie es nach unten ging, so langsamn quälen wir uns nun hinauf. Oben wartet grinsend einer unserer beiden Fotografen und erfreut sich sichtlich an unserern erschöpften Visagen. Der Schuft. Keine Zeit für lange Fotoshootings schleichen, humpeln, nein, laufen wir in Richtung Arena.

Event WallKurz vorm Ziel die letzte Barrikade – die Event Wall. Meterhoch aber zum Glück mit Tritten und Seilen unterstützend ragt sie empor und versammelt einen letzten, verzweifelten Haufen Bravehearts vor sich. Ein Ordner steht daneben und weist unentwegt darauf hin, dass man sie nicht nehmen muss. “Wer will darf vorbei!” – ungläubig wiederholen es einige im Pulk. JETZT, wenige Meter vor dem Ziel, Schwäche zeigen, ja quasi aufgeben? Wer könnte da erhobenen Hauptes seine Medallie in Empfang nehmen? Für uns ist klar, auch wenn nur noch wenige Minuten bis zum Zeitlimit bleiben, auch diese Hürde wird noch genommen. Der Stau bremst am meisten, kaum sind wir dran sind wir auch schnell oben, und noch schneller drüben wieder unten. Das hat weh getan, meine verschlammten Handschuhe haben am glatten Seil nicht den geringsten Halt gefunden und es ging nahezu senkrecht auf wenig gepolsterten Boden.

ZielAber nun gibt es kein Halten mehr – ungebremst und irgendwoher Energie für einen Endspurt nehmend laufen wir Hand in Hand auf den Zielbogen zu, und es sind sogar noch ettliche tapfere Zuschauer auf der Tribüne die jeden der hier ankommt anfeuern und bejubeln. Nach Stunden der Qualen Sekunden des Glücks – das muss der Grund sein, warum man sich das alles antut. Und unser martialisches Outfit kommt weiterhin gut an – wir werden von mehreren Zuschauern mit Kameras umringt, manch einer will ein KindFoto von und mit uns. Das lassen wir uns nicht nehmen, aber so mancher Matschfleck mag dabei am feinen Wochenendanzug zurückgeblieben sein. Wer die bekloppten Freaks ablichten will muss das abkönnen. Aus, vorbei, wir sind fertig. Der versprochene Kuchen ist alle, Sportgetränk ist noch da, da fällt uns ein dass wir irgendwie vor lauter Fototerminen an den Medallien vorbei sind und holen die auch noch ab. Überstanden – nein – überlebt!

Das Drumherum

Auch wenn der Lauf natürlich klar im Vordergrund so eines Events steht, ist er nicht alles. Beim Braveheart Battle gehören die Parties davor und dannach ebenso dazu, wie die Siegerehrung mit ihren beindruckenden Schwerttrophähen, die Teams, die Stimmung unter den Zuschauern und nicht zuletzt die aussergewöhnliche Medallie, die dieses Jahr auch noch gratis durch die Firma INDUL laserbeschriftet wurde (wenn man sich dafür angestellt hat). Insgesamt war das alles sehr gelungen, auch wenn vereinzelt sicherlich Raum zur Verbesserung besteht – so fanden wir z.B. am ersten Abend 6 EUR für eine kleinere Portion Nudeln eher überzogen, vor allem vor einem Extremlauf bei dem sich zum “Carboloaden” eine richtige Pastaparty gehören würde – zumindestens für die Starter müsste da ein besseres Angebot her. Auch wäre zumindestens zum Anfang der Parties etwas leisere Musik praktisch gewesen – so war eine nette Unterhaltung mit anderen Teilnehmern mehr draussen in der Kälte möglich. Aber da sind die Geschmäcker wohl verschieden, während wir dann nach der Siegerehrung eher bald los sind noch was anständiges zu essen, blieben andere bis tief in die Nacht und fanden das auch klasse!

Ein Fazit

Das eine oder andere Detail ist sicher noch zu optimieren, und jeder der da konstruktives beizutragen hat soll es dem PAS-Team schreiben – erste Reaktionen sind bereits auf der Seite, Kritik wird ernst genommen! Aber wichtig ist schliesslich, was unter’m Strich rauskommt, und das war zweifelsfrei ein klasse Event, ein Hammerlauf – auch wenn er wirklich die Hölle war! Wenn die Strecke sich nächstes Jahr ähnlich gestaltet, muss klar mehr Bergtraining erfolgen – auch wenn man “nur ankommen” möchte. Das PAS-Team ist hier an die Grenzen und teilweise wohl auch darüber hinaus gegangen. Wir haben inzwischen ja eine ganze Menge ähnlich gearteter Veranstaltungen mitgemacht, und jede hat so ihre Eigenheiten – der Braveheart Battle hat mit der 2012er Edition klar gezeigt, dass seine die extreme Härte ist. Dennoch – und das fanden wir besonders klasse – geht es nicht zu ernst zu. Während wir z.B. beim Indoor Trail quasi die einzigen waren, die nicht mit aus der Raketenforschung stammendem Sportlerdress antraten und einzig auf die Bestzeit aus waren, war hier kaum jemand zu finden der nicht zumindestens irgendwie von der Norm abwich. Wer einen wirklich fordernden Parcours sucht und etwas (oder völlig) balla balla ist – der ist beim Braveheart richtig.

Irgendwie befürchte ich, der Braveheart sieht uns wieder. Und insgeheim hoffe ich auch, dass sich das PAS-Team nicht zu sehr von den vielen Ausfällen abschrecken lässt. Ich bin überzeugt: man kann den Battle noch etwas härter und dennoch sicherer machen.

 

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